{"id":992,"date":"2012-09-26T10:31:37","date_gmt":"2012-09-26T08:31:37","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=992"},"modified":"2012-09-25T22:39:37","modified_gmt":"2012-09-25T20:39:37","slug":"gelesen-und-fur-gut-befunden-26-09-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=992","title":{"rendered":"Gelesen und f\u00fcr gut befunden: 26.09.2010"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.journelle.de\/2080\/ausgehebelter-neid\/\" target=\"_blank\">Ausgehebelter Neid<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Die einzig kluge Reaktion auf beeindruckende Inhalte im Internet ist sie zu kommentieren und sie zu verlinken und dadurch zu teilen auch wenn es zuvor schon die gef\u00fchlte Mehrheit der Menschheit getan hat. Wirklich jeder hat es erst gesehen, wenn es Thema beim Stammtisch in meinem Heimatdorf an der holl\u00e4ndischen Grenze ist.<\/p><\/blockquote>\n<div>Und darum brauchen wir noch mehr Linklisten, denn wie h\u00e4ufig sto\u00dfe ich erst dort auf lesenswerte Artikel.<\/div>\n<div>Darum \u00fcberlege ich immer noch doch noch zu Facebook zu gehen, denn dort sind die vielen, die sonst nicht so viel mit dem Internet zu tun haben.<\/div>\n<div>Und darum ist es egal wie hoch Leserzahlen sind.<\/div>\n<div>\n<p><a href=\"http:\/\/www.jawl.net\/medienkompetenz-immer-noch-im-wandel\/2012-09-24\/\" rel=\"bookmark\">Medienkompetenz \u2013 immer noch im Wandel<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Und ich stimme ihr da vollkommen zu. Nur weil wir hier\u00a0<em>nat\u00fcrlich<\/em>\u00a0jeden Link schon gesehen, jedes Zappelgif schon begrinst haben und jeden Skandal schon mit einem Klick auf die Online-Petition bek\u00e4mpft haben \u2013 unsere pers\u00f6nliche Web-Blase ist jeweils recht \u00fcberschaubar. Nur weil meine 150 Kontakte mir einen Link f\u00fcnfmal in die Timeline werfen heisst das gar nicht wirklich, dass alle Welt dar\u00fcber spricht. Sondern rein rechnerisch vielleicht 500 Menschen.<\/p>\n<p>Also kann ich mich dar\u00fcber freuen, wenn ein Link, ein Bild, ein Text zigmal am Tag bei mir auftaucht \u2013 denn dann sind\u2019s mehr als 500 Menschen.<br \/>\nUnd wenn es mich pers\u00f6nlich nach der dritten Sichtung nervt, dann gucke ich halt dr\u00fcber weg.<br \/>\nUnd ich bleibe dabei: Es ist kein Zeichen von Kompetenz, sich selber vorher irgendeine Schere in den Kopf zu montieren und \u00fcber die eigenen Inhalte oder die Posting-Frequenz nachzudenken. Es ist Kompetenz, sich selber die hereinprasselnden Inhalte zu filtern.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/web\/web-archiv-studie-zur-haltbarkeit-von-online-quellen-a-856936.html\">Das Netz vergisst schnell<\/a>\u00a0(spon)<\/p>\n<\/div>\n<blockquote><p>Das Internet vergisst nie? Von wegen. Das Web ist ein extrem fl\u00fcchtiges Medium &#8211; binnen zweieinhalb Jahren ist ein Viertel der wichtigen Online-Quellen zum Arabischen Fr\u00fchling, dem Schweinegrippe-Ausbruch und Michael Jacksons Tod wieder verschwunden.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.buzzfeed.com\/jackstuef\/branded-for-life\" target=\"_blank\">Branded for Life<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Energetic dot-coms flush with startup cash were known in the late 1990s and 2000s for their marketing stunts. Of course, many of those businesses imploded. But unlike their expensive Super Bowl ads, tattoos aren\u2019t so ephemeral. There are dozens, if not hundreds, of people out there with the domain names of defunct websites etched prominently and permanently on their skin, the walking detritus of zombie websites\u2019 marketing campaigns.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/carta.info\/48614\/das-janusgesicht-des-geistigen-eigentums\/\" target=\"_blank\">Das Janusgesicht des geistigen Eigentums<\/a><\/p>\n<p>Super interessanter Artikel \u00fcber die Begriffsgeschichte von &#8220;geistigem Eigentum&#8221; und &#8220;Urheberrecht&#8221;. Hinterher wird endlich das deutsche Diskussionschaos verst\u00e4ndlich. LESEN! Denn der Text ist nicht nur informativ, sondern auch noch am\u00fcsant.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/ekelhaft\/\" target=\"_blank\">Ekelhaft<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Vermutlich werde ich es bereuen, Julia Schramm zu verteidigen, aber bei einer Frau, die so viele tats\u00e4chliche Angriffspunkte f\u00fcr Kritik bietet, erscheint es mir besonders abwegig, sie noch f\u00fcr Dinge zu beschimpfen, die sie gar nicht getan\u00a0hat.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.malte-welding.com\/2012\/09\/21\/schon-wie-guttenberg-warum-julia-schramm-zurucktreten-muss\/\" target=\"_blank\">Sch\u00f6n wie Guttenberg: Warum Julia Schramm zur\u00fccktreten muss<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Es gibt nicht wenige schlechte Autoren, denen gute B\u00fccher gelungen sind.<br \/>\nJulia Schramm geh\u00f6rt nicht zu ihnen.<br \/>\nIhr Buch ist nicht in erster Linie miserabel, weil es schlecht geschrieben ist, weil die Hauptfigur\u00a0<a href=\"http:\/\/silenttiffy.de\/2012\/09\/der-ekel-oder-wie-das-buch-von-julia-schramm-mich-beruhrte\">unertr\u00e4glich eitel<\/a>\u00a0ist, nicht einmal, weil dort nichts Neues steht, dieses Nichts aber verkauft wird, als w\u00e4re gerade der bekiffte heilige Geist in die Autorin gefahren; das Problem des Buchs ist, dass es feige ist.<br \/>\nNun w\u00e4re das ganz egal, niemand schriebe ein Wort \u00fcber das Geschreibsel, w\u00e4re die Autorin nicht Beisitzerin im Vorstand der Piraten. Und ginge die schriftstellerische Feigheit nicht Hand in Hand mit der politischen.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/blog\/277_das_schweigen_der_medien\" target=\"_blank\">Das Schweigen der Medien<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Zum ersten Mal begegnete mir das\u00a0<strong>Ger\u00fccht \u00fcber Bettina Wulff<\/strong>\u00a0lange Zeit vor der gro\u00dfen Jagd auf den Bundespr\u00e4sidenten \u2013 nicht im Internet, sondern klassischer Weise\u00a0<strong>in der Kneipe<\/strong>. Ein Freund servierte es mir im Brustton der \u00dcberzeugung. Bettina Wulff? Das wei\u00df doch jeder! Als die Jagd auf den Pr\u00e4sidenten dann er\u00f6ffnet war, hing dieses Ger\u00fccht wie eine \u00fcble Wolke in der Luft. Offiziell wurde sie beschwiegen. Aber wohin man man auch ging &#8211;\u00a0 irgendeiner zupfte einem immer am \u00c4rmel. Am intensivsten war das Gerede in den Redaktionsstuben der deutschen Boulevard- und Qualit\u00e4tsinstitute.<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/taz.de\/Prostitution-als-Beruf\/!101839\/\" target=\"_blank\">Kommen Sie ins Bordell!<\/a>\u00a0(taz)<\/p>\n<blockquote><p>Zur Hure muss man Distanz halten. Immer dann, wenn das Thema Prostitution in deutschen Medien auftaucht \u2013 wie jetzt im Fall von Bettina Wulff \u2013, geht es darum, zu leugnen, zu verneinen, m\u00f6glichst viel Abstand zwischen sich selbst und dieses immer noch als anst\u00f6\u00dfig empfundene Gewerbe zu bringen. Ist das nicht langsam m\u00fc\u00dfig?<\/p><\/blockquote>\n<p><a href=\"http:\/\/antjeschrupp.com\/2012\/09\/20\/simone-weils-uberlegungen-zur-meinungs-und-pressefreiheit\/\" target=\"_blank\">Simone Weils \u00dcberlegungen zur Meinungs- und\u00a0Pressefreiheit<\/a><\/p>\n<blockquote><p>Im Kern ihrer \u00dcberlegungen steht die Unterscheidung zwischen Meinungsfreiheit und Pressefreiheit \u2013 beides wird heute ja h\u00e4ufig in eins gesetzt. Simone Weil hingegen will die Pressefreiheit beschr\u00e4nken, die Meinungsfreiheit aber gerade sch\u00fctzen, [\u2026]<\/p><\/blockquote>\n<p>Bisher fand ich noch jeden einzelnen Artikel von Antje Schrupp sehr interessant und nachdenkenswert. Bevor ich also weiterhin jeden einzelnen Artikel hier verlinke, abonniert doch einfach den Feed ihres Blogs.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news498055\" target=\"_blank\">Studie franz\u00f6sischer Forscher: Gentechnisch ver\u00e4nderter Mais hat verheerende Folgen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Textil-Discounter-Kik\/!101901\/\" target=\"_blank\">Jeansfabrik als t\u00f6dliche Falle<\/a><\/p>\n<div>\n<p>Ich glaube, billig k\u00f6nnen wir uns nicht mehr lange leisten.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgehebelter Neid Die einzig kluge Reaktion auf beeindruckende Inhalte im Internet ist sie zu kommentieren und sie zu verlinken und dadurch zu teilen auch wenn es zuvor schon die gef\u00fchlte Mehrheit der Menschheit getan hat. Wirklich jeder hat es erst gesehen, wenn es Thema beim Stammtisch in meinem Heimatdorf an der holl\u00e4ndischen Grenze ist. 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