{"id":934,"date":"2012-09-25T12:58:26","date_gmt":"2012-09-25T10:58:26","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=934"},"modified":"2013-10-08T10:58:17","modified_gmt":"2013-10-08T08:58:17","slug":"geschwisterurlaub-in-wien-tag-zwei","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=934","title":{"rendered":"Geschwisterurlaub in Wien \u2013 Tag Zwei"},"content":{"rendered":"<p>Entspannung pr\u00e4gte auch unseren zweiten Tag in Wien. Denn mit &#8220;erst mal ausschlafen&#8221; und &#8220;gem\u00fctlich fr\u00fchst\u00fccken&#8221; kamen wir nicht vor 11 Uhr aus dem Haus. Der daraus entstehende Nachteil ist allerdings offensichtlich: Immerhin haben Museen nicht die gro\u00dfz\u00fcgigsten \u00d6ffnungszeiten, die man sich vorstellen kann. Au\u00dferdem ist die Mittagszeit bei den meisten Urlaubern am beliebtesten und so ist nicht nur der zeitliche Rahmen knapp bemessen, sondern auch der Raum, der einem selbst im Museum zur Verf\u00fcgung steht. Oder anders gesagt: im brechend vollen Museum hat man noch nicht einmal Mu\u00dfe l\u00e4nger vor einem Bild zu stehen.<\/p>\n<p>Ganz so schlimm war es allerdings doch nicht. Unser Programm f\u00fcr den zweiten Tag in Wien sah den Besuch der Ausstellung <em><a title=\"Klimt Ausstellung im Oberen Belvedere\" href=\"http:\/\/www.belvedere.at\/de\/ausstellungen\/aktuelle-ausstellungen\/jubilaeumsausstellung-e11742\" target=\"_blank\">150 Jahre Klimt<\/a><\/em>\u00a0im Oberen Belvedere vor. Diese l\u00e4uft noch bis 06.01.2013 und lohnt einen Besuch auf jeden Fall. Denn nicht nur die Anlage und das Schloss sind sehenswert.<\/p>\n<div id=\"attachment_852\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140053.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-852\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-852\" title=\"Oberes Belvedere\" src=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140053-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140053-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140053-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140053.jpg 1632w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-852\" class=\"wp-caption-text\">Oberes Belvedere<\/p><\/div>\n<p>Die Ausstellung versammelt eine Reihe der bekanntesten Bilder von Gustav Klimt. Nicht nur sein <em>Kuss<\/em>\u00a0sondern auch <em>Judith<\/em>\u00a0und viele weitere Bilder sind dort zu sehen. Leider waren die R\u00e4ume trotz sonnigstem Wetter ziemlich voll, so dass es schwierig war l\u00e4nger vor einzelnen Bildern zu stehen. Besonders da die Beleuchtung eigentlich verlangte, dass man sich genau den einen Punkt vor dem Bild suchte, der keine Lichtspiegelungen sichtbar machte. Durch v\u00f6llig schwarze W\u00e4nde konnten die Bilder jedoch ganz besonders leuchten und der Blick wurde nicht abgelenkt.<\/p>\n<div style=\"width: 197px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Klimts Judith\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/9\/92\/Gustav_Klimt_039.jpg\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"383\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Judith (Bild aus der Wiki Commons)<\/p><\/div>\n<div style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"Klimts Der Kuss\" src=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/f\/f3\/Gustav_Klimt_016.jpg\" alt=\"\" width=\"310\" height=\"311\" \/><p class=\"wp-caption-text\">Der Kuss (Bild aus der Wiki Commons)<\/p><\/div>\n<p>Zum Belvedere gelangt man am sch\u00f6nsten \u00fcbrigens durch den Botanischen Garten der Universit\u00e4t Wien. Gerade beim wundervollen Sommerwetter unseres Urlaubs ist es dort auch ruhiger und k\u00fchler als in der restlichen Stadt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der zweite Punkt auf unserer Tagesordnung war eine F\u00fchrung durch die Wiener Staatsoper. Doch leider wissen wir jetzt zwar alles \u00fcber den Wiener Opernball (und dass unser v\u00f6lliges Desinteresse daran nicht unbegr\u00fcndet ist), aber immer noch nichts \u00fcber die Musik, die dort aufgef\u00fchrt wird. Wenigstens die Tatsachen des Geb\u00e4udes konnte unser Gruppenf\u00fchrer nicht wegopernballisieren. So bekamen wir die beeindruckend riesige B\u00fchne mit Brandschutzvorrichtung erkl\u00e4rt und erfuhren zumindest von den g\u00fcnstigen Stehpl\u00e4tzen, die man f\u00fcr normale Vorstellungen recht unkompliziert erwerben kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_854\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140058.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-854\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-854\" title=\"Staatsoper \u2013 B\u00fchne\" src=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140058-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140058-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140058-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140058.jpg 1632w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-854\" class=\"wp-caption-text\">Staatsoper \u2013 B\u00fchne<\/p><\/div>\n<p>Auch aus der Loge war die B\u00fchne immer noch beeindruckend. Besonders interessant am Geb\u00e4ude ist, dass ausschlie\u00dflich der Zuschauerraum im zweiten Weltkrieg zerst\u00f6rt wurde. Neu gebaut wurde ein sehr sch\u00f6ner schlichter Raum, der wesentlich angenehmer ist als die \u00fcberladenen K. und K. Prunkr\u00e4ume oder das Treppenhaus.<\/p>\n<div id=\"attachment_857\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140063.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-857\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-857\" title=\"Staatsoper \u2013 Publikumsblick auf die B\u00fchne\" src=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140063-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140063-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140063-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140063.jpg 1632w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-857\" class=\"wp-caption-text\">Staatsoper \u2013 Publikumsblick auf die B\u00fchne<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_858\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140069.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-858\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-858\" title=\"Staatsoper \u2013 Treppenhaus\" src=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140069-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140069-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140069-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140069.jpg 1632w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-858\" class=\"wp-caption-text\">Staatsoper \u2013 Treppenhaus<\/p><\/div>\n<p>Der Besuch der Oper lohnt sich auf jeden Fall \u2013 um eine stupide Verherrlichung des Opernballs zu umgehen, sollte man vielleicht aber einfach Theaterkarten besorgen und eine Auff\u00fchrung ansehen. Immerhin sind auch die Wiener Philharmoniker weltbekannt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach der Opernf\u00fchrung schlug der Hunger zu. Und da schon lange vor Abfahrt nach Wien feststand, dass Wiener Schnitzel ein absolutes Muss sei, fanden wir uns schnell bei <em>Plachutta<\/em>\u00a0wieder. Dort durften wir besonders leckeres, echtes Wiener Schnitzel essen.<\/p>\n<div id=\"attachment_860\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140071.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-860\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-860\" title=\"Plachutta \u2013 Speisekarte\" src=\"http:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140071-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140071-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140071-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/kulturblaettchen.de\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/P8140071.jpg 1632w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-860\" class=\"wp-caption-text\">Plachutta \u2013 Speisekarte<\/p><\/div>\n<p>Den zweiten Nachtisch gab es dann allerdings bei <a title=\"Eis Greissler\" href=\"http:\/\/www.eis-greissler.at\/einfuehrung.html\" target=\"_blank\">Eis-Greissler<\/a>. Dort gibt es Bio-Eis aus Zotterschokolade (und v\u00f6llig anderen Geschmacksrichtungen), das RICHTIG lecker ist. Dass wir dort am n\u00e4chsten Tag nicht noch einmal vorbeigekommen sind, ist h\u00f6chst bedauerlich!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entspannung pr\u00e4gte auch unseren zweiten Tag in Wien. Denn mit &#8220;erst mal ausschlafen&#8221; und &#8220;gem\u00fctlich fr\u00fchst\u00fccken&#8221; kamen wir nicht vor 11 Uhr aus dem Haus. Der daraus entstehende Nachteil ist allerdings offensichtlich: Immerhin haben Museen nicht die gro\u00dfz\u00fcgigsten \u00d6ffnungszeiten, die man sich vorstellen kann. 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