{"id":459,"date":"2012-04-18T17:48:04","date_gmt":"2012-04-18T15:48:04","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=459"},"modified":"2013-09-30T20:13:54","modified_gmt":"2013-09-30T18:13:54","slug":"rezensiert-flavia-de-luce-krimis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=459","title":{"rendered":"Rezensiert: Flavia de Luce Krimis"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich seit langer Zeit keine Krimis mehr gelesen habe \u2013 meine Krimihochphase lag eindeutig in meiner Mittelstufenzeit \u2013 wurde ich von einer Freundin auf Alan Bradleys Flavia de Luce Krimis aufmerksam gemacht. Den erste Band habe ich dabei noch auf Deutsch gelesen. An einem tr\u00fcben Herbstnachmittag musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen, sonst h\u00e4tte ich die Spannung auf keinen Fall ausgehalten. Vom ersten Band angefixt, was das Bed\u00fcrfnis hoch auch die beiden Folgeb\u00e4nde zu lesen. Diese sollten aber unbedingt auf englisch sein, denn die Fehl\u00fcbersetzung des Titels<em> The sweetness at the bottom of the pie<\/em>\u00a0\u00a0(deutsch: <em>Mord im Gurkenbeet<\/em>), versprach viel mehr Wortwitz und Sprachgenuss im Original. Nachdem ich in einer Bahnhofsbuchhandlung zun\u00e4chst den dritten Band erstehen konnte und ihn sofort im Anschluss an den ersten verschlang, ging mir die 13-j\u00e4hrige Hauptfigur Flavia de Luce allerdings ein klein bisschen auf den Keks. Sich selbst als Chemiegenie verstehend, mit den gro\u00dfen Schwestern im Dauerclinch liegend und sehr selbstbewusst und besserwisserisch, war so viel Flavia auf einmal etwas anstrengend. Nach einem halben Jahr Pause konnte ich dann allerdings endlich auch Band zwei wieder mit Genuss lesen.<\/p>\n<p>Die Krimireihe handelt davon, wie die dreizenj\u00e4hrige Halbwaise Flavia \u00a0verschiedene Morde in ihrem kleinen englischen Heimatdorf vorallem durch ihr chemisches Wissen aufkl\u00e4rt. Im Miss-Marple-Stil profitiert Flavia bei ihren Nachfragen, dass sie als neugieriges Kind v\u00f6llig unauff\u00e4llig ist und die Menschen ihr Dinge erz\u00e4hlen, die sie sonst nicht sagen w\u00fcrden. So kann sie mit ihren Ermittlungen schneller sein als die lokale Polizei und dem zust\u00e4ndigen Inspektor ordentlich in die Arbeit pfuschen.<\/p>\n<p>Und w\u00e4hrend zu viel der B\u00fccher auf einmal durchaus anstrengend ist, hoffe ich inzwischen l\u00e4ngst wieder auf eine Fortsetzung der Reihe.<\/p>\n<p>Die bisher erschienenen Flavia de Luce-Romane von Alan Bradley hei\u00dfen:<\/p>\n<p><em>The Sweetness at the Bottom of the Pie<\/em><br \/>\n<em> A Red Herring without Mustard<\/em><br \/>\n<em> The Weed That Strings the Hangman&#8217;s Bag<\/em><br \/>\nSie sind bei Bantam Books erschienen und kosten etwa 8\u20ac.<\/p>\n<p>In deutscher \u00dcbersetzung von Katharina Orga\u00df und Gerald Jung hei\u00dfen die Romane:<br \/>\n<em>Mord im Gurkenbeet<\/em><br \/>\n<em> Halunken, Tod und Teufel<\/em><br \/>\n<em> Mord ist kein Kinderspiel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich seit langer Zeit keine Krimis mehr gelesen habe \u2013 meine Krimihochphase lag eindeutig in meiner Mittelstufenzeit \u2013 wurde ich von einer Freundin auf Alan Bradleys Flavia de Luce Krimis aufmerksam gemacht. Den erste Band habe ich dabei noch auf Deutsch gelesen. An einem tr\u00fcben Herbstnachmittag musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"wprm-recipe-roundup-name":"","wprm-recipe-roundup-description":""},"categories":[74,13,54],"tags":[127,130,128,129],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/459"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=459"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/459\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2042,"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/459\/revisions\/2042"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=459"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=459"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=459"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}