{"id":375,"date":"2011-11-13T21:00:35","date_gmt":"2011-11-13T20:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=375"},"modified":"2013-09-30T20:12:16","modified_gmt":"2013-09-30T18:12:16","slug":"rezensiert-nudeldicke-deern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=375","title":{"rendered":"Rezensiert: Nudeldicke Deern"},"content":{"rendered":"<p>Wie bei vielen in meiner Ecke des Internets spielt Essen und Ern\u00e4hrung in meinem Leben gerade eine gro\u00dfe Rolle. Gute, leckere und selbstemachte Gerichte bestimmen dabei durchaus meinen Alltag. Da ich Anke Gr\u00f6ners Blog (und besonders ihre Auseinandersetzung mit ihrer Ern\u00e4hrung) gespannt verfolgt habe, musste ich nat\u00fcrlich auch ihr Buch lesen. Dass ich die Rezension so sp\u00e4t nach der Erscheinung des Buches schreibe, ist auch der Wanderung des Buches durch meinen Bekanntenkreis geschuldet.<\/p>\n<p>Die Grundaussage des Buches lautet: H\u00f6r endlich auf deinen K\u00f6rper und nicht mehr auf Frauenzeitschriften. Dein K\u00f6rper wei\u00df schlie\u00dflich was er braucht. Iss lecker und was du magst, statt Di\u00e4ten zu machen und dich selbst zu kasteien. Pers\u00f6nlich fand ich auch die zwei Kapitel Di\u00e4ten und Gesundheit am spannendsten. Die Erkenntnisse die ich daraus mitgenommen habe sind:<\/p>\n<p>1. Es gibt keine Studien die belegen, dass &#8220;Dicksein&#8221; gesundheitssch\u00e4dlich w\u00e4re.<br \/>\n2. Stattdessen gibt es jedoch eine Reihe von Studien die zweigen, dass Krankheiten die dem &#8220;Dicksein&#8221; zugeschrieben werden, tats\u00e4chlich durch h\u00e4ufiges zu- und abnehmen entstehen.<br \/>\nUnd der f\u00fcr mich wichtigste Punkt:<br \/>\n3. Jeder K\u00f6rper hat einen individuellen &#8220;Set Point&#8221;, den er immer wieder erreichen will und der das pers\u00f6nliche Idealgewicht darstellt. Ist dieser Punkt erreicht, geht es uns am Besten. Um diesen Punkt zu erreichen ist es nur n\u00f6tig dann und das zu essen, wann und worauf man Lust hat (und auch nicht zu essen, wenn man wirklich keinen Hunger hat) und sich regelm\u00e4\u00dfig zu bewegen.<\/p>\n<p>Auch wenn ich eine Reihe der Texte im Buch schon aus dem Blog kannte, habe ich das Buch gerne und mit Spannung gelesen. Dabei hilft besonders Anke Gr\u00f6ners alltagssprachlicher humorvoller und teils selbstironischer Stil, der das Buch neben dem Informationsgehalt auch noch am\u00fcsant zu lesen macht. Die vielen Beispiele aus Anke Gr\u00f6ners eigenem Erleben nehmen dem Buch jeden missnarischen Charakter.<\/p>\n<p>Dennoch habe ich, seit ich die Deern gelesen habe, schon mehrere Situationen erlebt, in denen ich mir gew\u00fcnscht habe, Belegexemplare zu besitzen, die ich an manisch um Figur, Aussehen und Gesundheit besorgte Frauen verteilen kann, deren Lebensinhalt sich nur um ihr Gewicht zu drehen scheint, obwohl das in keinster Weise n\u00f6tig ist.<\/p>\n<p>Anke Gr\u00f6ners\u00a0<em>Nudeldicke Deern. Free your mind and your fat ass will follow<\/em>\u00a0ist 2001 bei Wunderlich erschienen. Das Paperback kostet 14,95\u20ac. Teile des Buches standen schon vorher in\u00a0<a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/\">Anke Gr\u00f6ners Blog\u00a0<\/a>. Dar\u00fcberhinaus gibt es auf der\u00a0<a href=\"http:\/\/deern.ankegroener.de\/\">Homepage der Deern<\/a>\u00a0Textausz\u00fcge und eine Linkliste zum Buch.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie bei vielen in meiner Ecke des Internets spielt Essen und Ern\u00e4hrung in meinem Leben gerade eine gro\u00dfe Rolle. Gute, leckere und selbstemachte Gerichte bestimmen dabei durchaus meinen Alltag. Da ich Anke Gr\u00f6ners Blog (und besonders ihre Auseinandersetzung mit ihrer Ern\u00e4hrung) gespannt verfolgt habe, musste ich nat\u00fcrlich auch ihr Buch lesen. 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