{"id":2893,"date":"2018-03-11T21:00:03","date_gmt":"2018-03-11T20:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2893"},"modified":"2018-03-11T21:00:03","modified_gmt":"2018-03-11T20:00:03","slug":"wochenruckblick-kw-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2893","title":{"rendered":"Wochenr\u00fcckblick KW 10"},"content":{"rendered":"<p>Montag bin ich wieder zur Arbeit gegangen auch wenn ein weiterer Ruhetag vielleicht doch noch etwas besser gewesen w\u00e4re. Aber die Ausstellung wird sich leider nicht von alleine erledigen. In einer unserer Aktivstationen gibt es die Geschichte der Heinzelm\u00e4nnchen zu K\u00f6ln zu lesen \u2013 zumindest den Auszug zum B\u00e4cker. Und ich habe mir selten so sehr gew\u00fcnscht, dass die olle Schneidersfrau nicht so neugierig gewesen w\u00e4re! Dann k\u00f6nnte sich meine Arbeit doch auch etwas schneller und einfacher erledigen.<\/p>\n<p>So h\u00e4tten die Heinzelm\u00e4nnchen doch wenigstens unser Begleitprogramm fertig machen und layouten k\u00f6nnen! So haben wir zwei Tage eben doch noch mal damit verbracht \u2013 aber wenigstens sind die Einladungen zur Ausstellungser\u00f6ffnung jetzt verschickt.\u00a0Immerhin konnten in dieser Woche jede Menge Dinge gekl\u00e4rt werden und zwei Wochen vor der Ausstellungser\u00f6ffnung steht auch schon die Ausstellungsarchitektur! Der Museologe\u00a0hat die meisten Leihgaben abgeholt und unser fest angestellter Wissenschaftler hat einen Entwurf seiner\u00a0Ausstellungstexte fertig. Ich konnte neben unz\u00e4hligen Besprechungen einige der Aktivstationen grafisch gestalten. Nur f\u00fcr meine Texte blieb mal wieder keine Zeit.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr aber habe ich sehr lange mit einer Fachkollegin telefoniert, die (hoffentlich) Geld daf\u00fcr genehmigt bekommt, dass sie ihre Sammlung fertig inventarisiert. Dazu braucht sie dann Hilfe und so wie es aussieht, k\u00f6nnte ich gerade die richtige daf\u00fcr sein. Einen Termin zum pers\u00f6nlichen Treffen im April ausgemacht. Und mit etwas Gl\u00fcck ergibt sich dann vielleicht noch ein zweites Inventarisierungsprojekt, so dass ich dieses Jahr noch einige spannende Dinge arbeiten werde.<\/p>\n<p>Am Samstag habe ich mir vormittags die Zeit genommen gem\u00fctlich ins n\u00e4chste St\u00e4dtchen zu fahren, am Wochenmarkt k\u00f6stliches Brot und duftende Orangen zu kaufen. Ein Abstecher in der T\u00f6pferwerkstatt f\u00fchrt dazu, dass ich demn\u00e4chst sch\u00f6ne Zuckerdosen haben werde. Und nachmittags\u00a0habe ich mich dann doch\u00a0ins B\u00fcro gesetzt, um zu schreiben. Und da die unbezahlten \u00dcberstunden wenigstens Spa\u00df machen sollten, konnte ich mit Tee und Kuchen versorgt in den Arbeitsmodus verfallen, der sich schon im Studium beim Schreiben von Hausarbeiten bew\u00e4hrt hat: 10 Minuten Schreiben, sch\u00f6n abwechselnd mit 10 Minuten fernsehen. Dank Streamingdiensten kann man ja unendlich viele intellektuell wenig herausfordernde Serien sehen und diese jederzeit unterbrechen.<\/p>\n<p>Nach wie vor wei\u00df ich ja nicht, warum ausgerechnet dieses Konzept f\u00fcr mich beim\u00a0Verfassen von Erstentw\u00fcrfen so gut funktioniert. So f\u00fchlt sich das Denken jedenfalls nicht so sehr wie Arbeit an, ich f\u00fchle mich deutlich sp\u00e4ter ausgelaugt und die leeren Seiten sind nicht so bedrohlich. Manche Ideen f\u00fcr die ich anders sehr lange gr\u00fcbeln m\u00fcsste, kommen so gef\u00fchlt ganz von allein. Das spannende daran ist ja, dass ich, wenn ich sonst konzentriert arbeiten m\u00f6chte, alle St\u00f6rger\u00e4usche ganz f\u00fcrchterlich finde. Ich m\u00f6chte weder Musik noch Nachrichten h\u00f6ren und halte\u00a0Stille f\u00fcr gro\u00dfartig. Sp\u00e4testens beim Korrekturlesen und Weiterarbeiten muss es dann auch wieder leise sein.<\/p>\n<p>Gruselig ist allerdings, wenn man am Wochenende noch alleine im B\u00fcro sitzt, drau\u00dfen ist es dunkel und pl\u00f6tzlich klopft es ans Fenster. Solches Herzrasen hatte ich schon lange nicht mehr! Dabei stand nur die Kollegin mit den T\u00f6chtern vor dem Haus, die so nett waren, mir ein St\u00fcck Torte vorbei zu bringen, weil sie Licht gesehen hatten.<\/p>\n<p>Wenigstens am Sonntag war dann Zeit auszuschlafen. Da ich momentan aber ganz von allein recht fr\u00fch aufwache, war trotzdem noch genug Zeit in der K\u00fcche zu stehen. Da habe ich dann die wunderbaren Orangen zu Marmelade verarbeitet \u2013 die Geschichte von Paddington Bear hat Spuren hinterlassen. Und da Kuchen zu backen f\u00fcr mich die beste aller M\u00f6glichkeiten ist, so richtig abzuschalten und zu entspannen, habe ich mich ans Werk gemacht und eine Schokoladentorte fabriziert. Da kam auch gleich das erste halbe Glas Orangenmarmelade zum Einsatz. So konnte ich zum nachmitt\u00e4glichen Besuch einer Freundin zum gemeinsamen musizieren gleich noch etwas mitbringen. Wir haben dann diverse neue St\u00fccke ausprobiert und richtig lange Geige gespielt \u2013 das war ein wunderbar entspannender Wochenabschluss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag bin ich wieder zur Arbeit gegangen auch wenn ein weiterer Ruhetag vielleicht doch noch etwas besser gewesen w\u00e4re. Aber die Ausstellung wird sich leider nicht von alleine erledigen. 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