{"id":2834,"date":"2018-01-14T21:40:42","date_gmt":"2018-01-14T20:40:42","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2834"},"modified":"2018-01-14T21:40:42","modified_gmt":"2018-01-14T20:40:42","slug":"wochenruckblick-kw-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2834","title":{"rendered":"Wochenr\u00fcckblick KW 2"},"content":{"rendered":"<p>Der Urlaub ist zu Ende. Eigentlich wollte\u00a0ich gerne \u00dcberstunden abbauen, aber nat\u00fcrlich habe ich es wieder nur zwei Tage lang geschafft, eher nach Hause zu gehen. An allen Ecken gibt es zu\u00a0viel zu tun. Die neue Sonderausstellung f\u00fcr 2018 muss erarbeitet werden \u2013 verdreht wie bei uns manches ist, bedeutet das, dass ich dem wissenschaftlichen Mitarbeiter helfe, seine Arbeit zu strukturieren, in H\u00e4ppchen aufzuteilen und ihm sage, wann er was erledigen soll. Es zieht sich alles, wie immer. Das Utopien-Projekt kommt auch nicht so recht vorw\u00e4rts. Ich w\u00fcrde gerne mehr\u00a0daf\u00fcr lesen, aber es bleibt so wenig Zeit f\u00fcr Konzentration.\u00a0Au\u00dferdem sind in der Sammlung ein paar Dinge liegen geblieben. Als &#8220;ja ich n\u00e4he dir die Inventarnummern ein und versuche zu\u00a0sagen, was f\u00fcr Stoff das ist und wie das verarbeitet ist&#8221;-Nicht-Textil-Expertin helfe ich dem Museologen ja besonders gerne beim inventarisieren von Kleidung, Tischdecken und Co. (Gibt es eigentlich ein gutes Buch zum inventarisieren von Textilien? Wie erkenne ich das Material von Stoffen?!?) Funfact: Seit ich vor etwa einem Jahr neues Webband f\u00fcr die einzun\u00e4henden Inventarnummern gekauft habe, haben wir so viele Textilien inventarisiert, dass nur noch ein Drittel davon da ist. Und das obwohl\u00a0wir zumindest inoffiziell einen Sammlungsstopp f\u00fcr Textilien haben, weil das Depot aus allen N\u00e4hten platzt-. Pun intended.<\/p>\n<p>Endlich mal wieder nach Hause nach G\u00f6ttingen gefahren. Im Zug gearbeitet \u2013 endlich mal Ruhe, um an einem Ausstellungskonzept zu schreiben.<\/p>\n<p>Die Wochenendbeziehung wird immer dann besonders unerfreulich, wenn einer von uns im Urlaub ist: Das f\u00fchrt dann leider gleich immer zu wochenlangem Nicht-Sehen. Die Wiedersehensfreude ist daf\u00fcr dann umso gr\u00f6\u00dfer. Am Besten wie immer: Gemeinsam eingeschlafen, gemeinsam aufgewacht. Ich schlafe ja signifikant besser, wenn ich nicht allein bin. Insgesamt war das Wochenende \u2013 wie immer \u2013 viel zu kurz.<\/p>\n<p>Im Zug zur\u00fcck Bewerbungen geschrieben und das neue Bewerbungsfoto bearbeitet. Wie immer fasziniert davon, wie lang man an einem Bild herum optimieren kann.<\/p>\n<p>Wie jedes Wochenende, wenn ich erst mal 30 Minuten mit dem Auto zum und vom n\u00e4chsten &#8220;Fern&#8221;verkehrsbahnhof fahre, an dem exakt 2 ICs am Tag halten und der den Namen kaum verdient hat, \u00e4rgere ich mich, dass es niemand in diesem Land f\u00fcr notwendig h\u00e4lt, Bahnstrecken auszubauen. Klar, jedes Jahr versiegeln wir quadratkilometerweise Oberfl\u00e4che mit neuen Autobahnen, Bundes- und Landstra\u00dfen. Aber ich komme von der n\u00e4chst gr\u00f6\u00dferen Stadt nicht in nennenswerter Zeit zu einem Fernverkehrsbahnhof. Bedenkend, dass hier mal jeder zweite Ort einen Bahnhof hatte und es gute Bahnstrecken in alle vier Himmelsrichtungen gab, m\u00f6chte ich regelm\u00e4\u00dfig zu Weinen beginnen. Das w\u00fcrde auch mal Arbeitspl\u00e4tze schaffen: Zugpersonal, Bahnhofspersonal, Service f\u00fcr B\u00e4cker, Kioske\u2026 Aber Deutschland subventioniert ja lieber VW und Co.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Urlaub ist zu Ende. Eigentlich wollte\u00a0ich gerne \u00dcberstunden abbauen, aber nat\u00fcrlich habe ich es wieder nur zwei Tage lang geschafft, eher nach Hause zu gehen. An allen Ecken gibt es zu\u00a0viel zu tun. 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