{"id":2817,"date":"2017-02-11T17:22:01","date_gmt":"2017-02-11T16:22:01","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2817"},"modified":"2017-01-21T17:33:40","modified_gmt":"2017-01-21T16:33:40","slug":"schweizer-entdeckungen-iv-der-symbolist-ferdinand-hodler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2817","title":{"rendered":"Schweizer Entdeckungen IV \u2013 der Symbolist Ferdinand Hodler"},"content":{"rendered":"<p>Wenn ich von Ferdinand Hodler bestimmt auch vor meiner Reise in die Schweiz schon vereinzelt Bilder gesehen habe, so hat mir doch die breitere Sammlung des Kunsthaus Z\u00fcrich einen umfassenderen Blick auf sein Werk erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Ferdinand Hodler (1853-1918) ist ein Schweizer K\u00fcnstler, dessen Stil vor allem dem Symbolismus bzw. dem Jugendstil zugeordnet wird. Von fr\u00fcher Kindheit an ist die Malerei f\u00fcr Hodler bereits ein Brotberuf, wobei er sich zun\u00e4chst vor allem an den Alten Meistern orientiert. Erst ab den 1880ern l\u00f6st er sich von seinen Vorbildern und beginnt mehr in seinem eigenen Stil zu malen.<\/p>\n<p>Er malt unter anderem Ansichten der <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/6\/69\/Ferdinand_Hodler%2C_Landschaft_am_Genfer_See%2C_um_1906%2C_Neue_Pinakothek_Muenchen-1.jpg\/220px-Ferdinand_Hodler%2C_Landschaft_am_Genfer_See%2C_um_1906%2C_Neue_Pinakothek_Muenchen-1.jpg\">Bergmassive vom Genfer See<\/a> aus oder stark symbolisch konstruierte Bilder, wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/thumb\/f\/f1\/Ferdinand_Hodler_004.jpg\/220px-Ferdinand_Hodler_004.jpg\">\u201eDer Tag\u201c<\/a>, bei dem f\u00fcnf nackte Frauen vom Aufwachen bis zum Schlafen gehen die unterschiedlichen Tageszeiten symbolisieren. Ein weiteres Beispiel hierf\u00fcr ist das Gem\u00e4lde<a href=\"http:\/\/www.kunsthaus.ch\/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;file=typo3temp\/pics\/wahrheit_eins_205889b605.jpg&amp;t=1485107868&amp;hash=5137612784e74d5d17779262e376f68d\"> \u201eDie Wahrheit\u201c<\/a>, in dessen Mitte sich eine nackte, blasse, magere Frau mit erhobenen H\u00e4nden und stechendem Blick befindet. Zur Rechten und Linken wenden sich mehrere Figuren ab von ihr, mit schwarzer fetzenartiger Kleidung bedeckt. Als Betrachter wird man vor allem von dem stechenden Blick der Frauenfigur in der Mitte gebannt.<\/p>\n<p>Was mich pers\u00f6nlich an seinen Werken fasziniert, ist der Einsatz von Farbe in seinen Landschaften und die Motivwahl. Denn seine lichten Farben, die er bei seinen Landschaften nutzt, vermitteln eine Art beruhigenden Seelenlandschaftseindruck, wenngleich sie auch reale Orte darstellen. Er arbeitet h\u00e4ufig mit gelb-blau-lila Kontrasten, um Lichtstimmungen darzustellen. \u00dcber Symbolismus kann man sich zwar streiten und manch einem mag die Darstellung von Themen wie \u201eDer Tag\u201c zu plakativ sein. Dennoch ist bewundernswert, wie es Hodler schafft in seinem Werk dies klar umzusetzen und den Betrachter in seinen Bann zu ziehen.<\/p>\n<p>Mehr von Ferdinand Hodler kann man im Kunsthaus Z\u00fcrich und im Kunstmuseum Bern sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn ich von Ferdinand Hodler bestimmt auch vor meiner Reise in die Schweiz schon vereinzelt Bilder gesehen habe, so hat mir doch die breitere Sammlung des Kunsthaus Z\u00fcrich einen umfassenderen Blick auf sein Werk erm\u00f6glicht. Ferdinand Hodler (1853-1918) ist ein Schweizer K\u00fcnstler, dessen Stil vor allem dem Symbolismus bzw. dem Jugendstil zugeordnet wird. 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