{"id":2203,"date":"2013-12-12T16:51:34","date_gmt":"2013-12-12T15:51:34","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2203"},"modified":"2013-12-12T16:51:34","modified_gmt":"2013-12-12T15:51:34","slug":"leseliste-13-12-12-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=2203","title":{"rendered":"Leseliste (13): 12.12.2013"},"content":{"rendered":"<h3>Gelesen:<\/h3>\n<p>Mimi Schippers nutzt\u00a0<em>The Hunger Games<\/em> als <a href=\"http:\/\/jezebel.com\/what-if-katniss-didnt-have-to-choose-between-peeta-and-1475060744\/@charliejane\" target=\"_blank\">Aufh\u00e4nger, \u00fcber Geschlechterrollen zu reflektieren<\/a>. Sie bemerkt, dass Geschlecht nicht nach\u00a0<em>sex<\/em> sondern danach, welche\u00a0<em>gender<\/em>-Rolle gespielt wird, zu geschrieben wird und dass diese Rollen zunehmend offener werden. Im Anschluss an diese zugegeben nicht v\u00f6llig neue Feststellung \u00fcberlegt sie, wie es sich auf Genderrollen auswirken k\u00f6nnte, wenn der Zwang zu monogamen Beziehungen nicht existieren w\u00fcrde, sondern Menschen in unterschiedlichen Beziehungen unterschiedliche Rollen \u00fcbernehmen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Manchmal w\u00fcnsche ich mir dann doch Kinder \u2013 oder wenigstens Mitbewohner. Ich m\u00f6chte wirklich gerne Quatsch mit Spielzeug anstellen, so wie <a href=\"https:\/\/medium.com\/thoughts-on-creativity\/6f4cb1886d41\" target=\"_blank\">Refe Tuma<\/a>, der mit seiner Frau zusammen im November die Spielzeugdinos seiner Kinder zu Unsinn angestiftet hat (sehr gro\u00dfartige Bilder).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe ich heute endlich mal wieder f\u00fcr meine Masterarbeit verschiedene Artikel im\u00a0<em>Journal des Luxus und der Moden\u00a0<\/em> gelesen<em>:<\/em><\/p>\n<p>Einen Artikel \u00fcber literarische Moden um 1800 und dabei ganz besonders zu Schauerromanen:<\/p>\n<blockquote><p>Der Gipfel des Talents, sagt eine geistreiche Franz\u00f6sin, besteht darin, da\u00df man drey B\u00e4nde hindurch den Leser in Schrecken setzt, um ihm im vierten zu beweisen, da\u00df er sich nicht h\u00e4tte schrecken lassen d\u00fcrfen, oder, wie ich lieber sagen m\u00f6chte, da\u00df es nicht die M\u00fche oder Anstrengung lohnte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Einen Artikel \u00fcber Musik und Schauspielkunst in Wien:<\/p>\n<blockquote><p>In den Wirthsh\u00e4usern der Vorst\u00e4dte kann man sich auf immer einen Eckel vor Tanzmusik holen. Man denke sich zwey unrein gestimmte Violinen, zwey Klarinetten, denen fast alle T\u00f6ne umschlugen, ein paar Trompeten, die ziemlich C stimmten, einen Violon ad libitum gestrichen, einen Vorfiedler, der wie ein Rasender die Achtel, vorz\u00fcglich die zwei gewichtlosen, unter dem Tische stampft, dabey statt f und g immer fis und gis greift; nach dieser Musik denke man sich herzhaft herumtaumelnde T\u00e4nzer, und man hat ein Kirchweihfest, oder vielmehr einen Wildentanz, bey dem Personen aus h\u00f6heren Klasen recht vergn\u00fcgt speisen konnten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich bin aber auch \u00fcberzeugt, da\u00df kein Publikum im Schauspielhause so unartig ist als das wienerische. Um 7 Uhr soll der Anfang des St\u00fcckes jedesmal seyn; dauert es nun nur einige Minuten l\u00e4nger als 7, so ist auch gleich ein L\u00e4rmen, ein Klatschen und Stampfen, da\u00df man in Gefahr ist, sein Geh\u00f6r einzub\u00fc\u00dfen. \u2013 Sehr l\u00e4stig und oft f\u00fcr die Gesundheit nachtheilig ist f\u00fcr den S\u00e4nger der Beyfall des Publikums; denn wenn eine Arie gef\u00e4llt, so l\u00e4rmt und klatscht\u00a0man so lange, bis sie wiederholt wird, und wenn der S\u00e4nger dar\u00fcber zu Grunde gehen sollte; und das ist nicht allein bey Favoritges\u00e4ngen, sondern bey den schwersten, angreifendsten Bravourarien der Fall. z.E. in Figaros Hochzeit mit der Arie: Jetzt gehts nicht mehr an Damentoilettten, wo noch dazu das Allegro ganz ausnehmend geschwind gespielt wird.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gelesen: Mimi Schippers nutzt\u00a0The Hunger Games als Aufh\u00e4nger, \u00fcber Geschlechterrollen zu reflektieren. 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