{"id":1782,"date":"2013-06-07T09:09:20","date_gmt":"2013-06-07T07:09:20","guid":{"rendered":"http:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=1782"},"modified":"2013-06-05T18:14:39","modified_gmt":"2013-06-05T16:14:39","slug":"nahkurs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturblaettchen.de\/?p=1782","title":{"rendered":"N\u00e4hkurs"},"content":{"rendered":"<h3>Ein Schnittmuster finden<\/h3>\n<p>Ich finde den aktuellen Handarbeits- und diy-Trend ja gro\u00dfartig. Dinge selbst zu machen, ist f\u00fcr mich viel befriedigender als sie einfach nur zu kaufen. Au\u00dferdem habe ich unruhige H\u00e4nde, die eigentlich immer Besch\u00e4ftigung brauchen, damit ich mich konzentrieren kann. Ob das jetzt sinnloses Gekritzel in Seminaren ist oder ein ein Nadelspiel beim Fernsehen: Sind meine H\u00e4nde leer werde ich zappelig. Und auch wenn N\u00e4hen dann doch noch mal eine andere Liga ist, zumindest ein paar Grundkenntnisse wollte ich haben. Gerade auch, weil ich Selbern\u00e4hen f\u00fcr eine gute Alternative zum Kauf unter dubiosen Bedingungen hergestellter Kleidung halte. (Wer zum Thema etisch korrektere Kleidung und allgemein verantwortungsbewussterem Leben weiter lesen m\u00f6chte, sei hier auf Isabel Bogdans \u00dcberlegungen verwiesen) Nat\u00fcrlich ist auch hier die Lage nicht so einfach, wie sie auf den ersten Blick scheint, schlie\u00dflich werden auch Stoffe irgendwo unter Bedingungen hergestellt, die alles andere als optimal sind.<\/p>\n<h3>Zuschneiden<\/h3>\n<p>Nach lagem hin und her (und jeder Menge selbst erzeugten<br \/>\nChaos) habe ich es in diesem Semester dann geschafft, mich f\u00fcr einen<br \/>\nN\u00e4hkurs anzumelden. Zum Gl\u00fcck beherrsche ich, dank n\u00e4hfertiger Mutter, einige Grundkenntnisse: einen Schnitt lesen, das Schnittmuster auf den Stoff stecken, zuschneiden \u2013 das alles hatte ich immerhin schon in Ans\u00e4tzen gemacht.<\/p>\n<h3>N\u00e4hen<\/h3>\n<p>Aber n\u00e4hen? Der letzte Versuch scheiterte an meiner Unf\u00e4higkeit mit einer N\u00e4hmaschine auch nur eine gerade (oder zumindest auf die richtige Weise gebogene) Naht zu n\u00e4hen und wurde frustriert abgebrochen. Doch f\u00fcr diesen Versuch hatte ich mir nicht mehr oder weniger egale Dekogegenst\u00e4nde, sondern einen tollen Kleiderschnitt und sehr h\u00fcbschen Stoff besorgt. Mein Ehrgeiz war also mehrfach angestachelt. Und tats\u00e4chlich! Nachdem ich meinen Schnitt aus- und den Stoff zugeschnitten hatte, machte es diesmal richtig Spass mit dem N\u00e4hen zu beginnen. Mit etwas Konzentration und gro\u00dfer Bereitschaft jede falsche Naht aufzutrennen, habe ich an zwei Tagen ein halbfertiges Kleid gen\u00e4ht. Das daf\u00fcr vermutlich zwei Mal;)<\/p>\n<h3>Kleid fertigstellen<\/h3>\n<p>Jetzt fehlen an meinem Kleid allerdings noch der Rei\u00dfverschlu\u00df und der Saum \u2013 und mir die eigene N\u00e4hmaschine. Das halbfertige Kleid im Schrank h\u00e4ngennzu haben ist leider etwas demotivierend. Vor allem, weil ich genau wei\u00df, dass je l\u00e4nger das Kleid dort h\u00e4ngt, desto gr\u00f6\u00dfer die Wahrscheinlichkeit wird, dass ich es nie selbst beenden werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Schnittmuster finden Ich finde den aktuellen Handarbeits- und diy-Trend ja gro\u00dfartig. Dinge selbst zu machen, ist f\u00fcr mich viel befriedigender als sie einfach nur zu kaufen. Au\u00dferdem habe ich unruhige H\u00e4nde, die eigentlich immer Besch\u00e4ftigung brauchen, damit ich mich konzentrieren kann. 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