Gelesen und für gut befunden: 09.09.2012

Gebloggt am: 09.09.2012 von Lisseuse

Ich liebe ja die mehr oder weniger kommentierten Linksammlungen anderer Blogs, denn sie liefern immer ganz wunderbares Lesefutter. Informationen zu Tagespolitik, Internet und Gesellschaft beziehe ich am liebsten durch diese Filterbubble.

Besonders gerne mag ich dabei: wirres.net, jawl.net, ankegroener. Danke, dass ihr mich an Euren Links teilhaben lasst!

Seit ich letze Woche mit ifttt die Möglichkeit entdeckt habe, Links automatisiert zu speichern, habe ich damit herumgespielt. Bald gibt es also nicht nur hier täglich gesicherte – und auch zu meiner eigenen Gedächtnisstütze kommentierte – Links, sondern auch besternte und gesammelte Tweets. Freut Euch.

Heutige Artikelausbeute:

Die Chefin bleibt eine Randerscheinung (diestandard.at)

Der Frauen-Anteil in den Führungsetagen erhöhte sich zwischen 2001 und 2010 von 22 auf 30 Prozent. Allerdings haben in den großen Unternehmen fast ausschließlich Männer das Sagen. “In den Vorständen der 200 größten Unternehmen waren Frauen Ende 2011 mit einem Anteil von drei Prozent nur eine Randerscheinung”, schrieb das DIW.

– die Übliche Chose zu Frauen in Führungspositionen

Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik)

Auf unsere Politikfelder übertragen heißt das: holen wir die Leute ins Netz, aber hören wir auf, ihnen “unsere” Probleme aufzudrängen, sondern helfen wir ihnen, ihre eigenen zu lösen.

Enno Parks über drei Jahre alter Artikel darüber, wie er sich eine neue Politik vorstellt. Sehr lesenswert.

Endlich reden wir mal über Sex: Fickt Euch!

Leben wir wirklich immer noch in Zeiten, in denen wir Hexenjagden veranstalten auf Frauen, weil sie (in diesem Fall: angeblich) einmal Prostituierte waren? Verstehe ich das richtig, dass ein deutscher Ministerpräsident sich nicht in eine/n Prostituierte/n verlieben und sie/ihn heiraten darf?

michael spreng möchte google für etwas bestraft sehen, dass er selbst mitverursacht

Felix Schwenzel über die Suchanfragen-Ergänzung von Google. Und wie das jetzt mit den Suchergebnissen zu Bettina Wulff ist.

Ein Artikel, der die eigenen Vorstellungen in der Causa Bettina Wulff zurecht rückt, denn: Google zeigt nur an, was irgendwer ohne irgendwelchen Zusammenhang gesagt hat! Schlagwörter bei denen vielleicht auch einfach nur das “nicht” fehlt!

FLAUSCHCON – Piraten suchen ihr Politikverständnis im Bällchenbad (zeitonline)

Wenn wir die Politik menschlicher machen wollen, müssen wir die Politiker unter uns auch menschlicher behandeln”, sagt Weisband. Und Ponader: “Macht uns nicht zu dem Unerreichbaren, was ihr in uns hineinprojiziert. Wir sind schließlich angetreten, damit auch sensible Menschen ohne dickes Fell in die Parlamente kommen.”

Piratenpartei – Der Flausch lässt Federn (FAZ-Community)

Jeder einzelne Satz lesenswert. So viele kluge Gedanken, dass keine Zitatzusammenfassung passend wäre: Teresa Bückner denkt darüber nach, warum die Piraten in den Wahlumfragen so abgestürzt sind und was sie besser machen können.

Mein Tablet macht mich richtig high. (SpOn)

Wenn alte Leute die Möglichkeit bekommen, das mit dem Internet zu verstehen. Gebt Euren Eltern und Großeltern die Chance ins Internet zu kommen. (Und ja, auch wenn das manchmal richtig anstrengend ist!)

Staat solle bei BesserverdienerInnen sparen

Als gerecht empfunden würden zudem Leistungen, die die Teilhabe- und Chancengleichheit für Kinder stärkten. “Einsparpotentiale werden am ehesten im Bereich der Steuervergünstigungen und bei Beziehern höherer Einkommen gesehen, dies sehen selbst die Betroffenen so”

 


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