пла́вание: Schwimmen in Russland

Gebloggt am: 08.12.2015 von Corinna

Man könnte denken, dass ins Schwimmbad gehen überall gleich abläuft. Schließlich unterscheiden sich Hallenbäder nicht wesentlich voneinander – Umkleiden, Duschen, Schwimmbecken sind schließlich die drei konstitutierenden Teile eines Hallenbads. Aber auch hier hat mich Russland eines besseren belehrt. Man muss dazu sagen, dass ich ein Hallenbad, das von der Universität betrieben wird, besucht habe.

Denn zunächst einmal, auch wenn jeder es theoretisch benutzen kann, ist ein einfacher einmaliger Besuch nicht möglich. Man muss schon ein Abo nehmen, bei dem man sich auf eine genaue Zeit festlegt, zu der man wöchentlich Schwimmen gehen möchte. Zudem ist die Schwimmzeit und Umkleidezeit strikt begrenzt: 15 Minuten für Duschen und Umziehen, 30 Minuten Schwimmen. Das liegt natürlich auch daran, dass es sich um ein kleines Hallenbad handelt und so ein Maximum an Leuten davon profitieren kann. Abhängig von der gewählten Tageszeit ist der Tarif natürlich teurer oder günstiger. Es gibt zwar auch eine Möglichkeit, ein Abo zu nehmen, bei dem man nicht an eine bestimmte Zeit gebunden ist – das kostet dann aber monatlich soviel wie sechs Monate bei einer festgelegten Zeit. Bevor man das erste Mal von seinem Abo Gebrauch machen kann, muss man auch zuerst zum Arzt gehen, um kontrollieren zu lassen, ob man gesund genug ist, Schwimmen zu gehen.

Außerdem geht man zuerst zu einer Garderobe, in der man neben seiner Jacke auch seine Schuhe abgeben muss. Dort zieht man seine Badeschlappen an und kann dann erst in den ersten Stock gehen zu den Umkleiden. Dort kann man bei einer Art Rezeption sich einen Schlüssel holen für einen Spind.

 


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